Archiv der Kategorie: Gedankensplitter

Es tut immer wieder gut, Unterstützer im Geiste und in der Sache, nämlich die Wandlung „hin zum menschlichen Maß“ zu finden: Auf der Homepage von dem von mir hoch geschätzten Gerald Hüther habe ich folgendes Zitat entdeckt, was mich bestärkt, weiter zu machen…

„Das zutiefst Menschliche in uns zu entdecken, wird unsere wichtigste Aufgabe im 21. Jahrhundert“

Zeitalter des Selbstverlusts

Wir sind überall, nur nicht bei uns selbst.
Selbstwahrnehmung und die daraus resultierende Selbstregulation findet viel zu selten bewusst statt.
Das Gefühl für uns selbst und die sich daraus ergebende Fürsorge für uns selbst ist jedoch die Basis für ein Leben voller innerer Zufriedenheit mit uns und den Menschen um uns.

Die beste aller Welten

Immer wieder höre ich Sätze wie: „Die Welt ist schlecht.“ „Die Welt ist dunkel“.
Die Welt als solche ist vollkommen und wunderbar.
Es ist nicht die Welt, die schlecht und dunkel ist…
Wer oder was ist es, der diese Welt so sein lässt?
Und was kann jeder von uns hier tun, um sie besser und heller zu machen?
Was ist Dein Beitrag dazu, sie besser und heller zu machen?
Nichts ist ein festgeschriebener Zustand. Alles ist veränderbar.
Veränderung ist sogar Gewissheit.
Und hier verbirgt sich unsere, der Menschheit größte Chance.

(Weitere Beiträge zum Stichwort „Veränderung“ 1234567)

Gedanken zum Tag

Der Mensch, wir alle werden ohne Religion und Hass geboren. Was uns vereint ist das Menschsein.

Lasst uns darüber klar werden, was uns als Mensch wirklich ausmacht und welche gemeinsamen Werte das sind.

Diese allein gilt es zu leben und daraus gesellschaftliche Normen für eine menschen-„würdige“ Zukunft zu entwickeln.

(→ bereits u.a. hier erschienene Beiträge z.B. Gott ist in jedem von uns und in allem was ist. Und zum Stichwort Menschenbild 12,)

Wir kommen immer weiter weg von allem was zählt
und warten andauernd darauf, dass irgendwas fehlt.

Und ein Kind schläft ein und träumt und lächelt ganz still,
weil es noch nichts von dieser Welt und sie von ihm will.

Solange die Gedanken an Freiheit und Glück nicht existieren,
gibt es auch nicht die Angst sie zu gewinnen oder zu verlieren.

Songtext-Auszug „Fasst euch ein Herz“ von Felix Meyer

Iris

Juni 5, 2016

Jeder ist ersetzbar. Ich finde, hinter diesem – in unserer Wirtschaft so gebräuchlichen – Satz steht eine zutiefst menschenunwürdige Weltsicht. Ignoriert diese Aussage doch komplett die Besonderheit eines jeden Einzelnen, dessen Erfahrungen und gesammeltes Know-How und degradiert den Menschen auf ein austauschbares Produktionsgut. Ich ärgere mich immer wieder, wenn ich mitbekomme, wenn in Firmen die Mitarbeiter mit diesem „Personalmantra“ gefügig gehalten werden, weil damit deren Angst befeuert wird, den Arbeitsplatz ganz leicht verlieren zu können und das Gefühl vermittelt wird, dass man ihnen keine Träne nachweinen würde. Im Grunde ist dieser Satz zutiefst menschenverachtend und zeigt unser herrschendes Menschenbild. Brauchen wir uns da noch wundern?

Bleibt menschlich!