Raum für Nichtstun lassen – Weniger wollen

Heute kommt mein erster Blog-Eintrag zum eigentlichen Thema.

Ich werde in der nächsten Zeit Thesen zur Diskussion stellen, die für den einen oder anderen von Euch schon mal provokant wirken könnten. Das ist nicht meine Absicht. Das schon mal vorab.

Ich will niemanden bewusst provozieren oder zu nahe treten. Das Einzige, was ich bewusst will: Denkanstöße liefern! – Raum geben zum Umdenken. Kein schlechtes Gewissen einreden, wie so mancher Ökofanatist, sondern Inspirationen liefern für eine neue Lebensqualität und mehr Bewusstsein ;-) !

Freu mich auf Eure Kommentare!

Mein erster Denkanstoß: Raum zum Nichtstun lassen – Weniger wollen

Zum Jahreswechsel sind viele von uns noch voller guter Vorsätze, wie z.B. mehr Zeit für sich haben, sich mehr um seine Freunde oder Familie kümmern, mehr Sport machen usw. Aber nach relativ kurzer Zeit stellt der eine oder andere von uns fest: Ganz so leicht ist das ja gar nicht. Man ist ganz schnell wieder im alten Trott…

Also haben wir ja offensichtlich eine Vorstellung, wie ein gutes Leben ausschauen könnte und sollte, aber in der Umsetzung hakt es dann irgendwie. Und das immer wieder…

Warum ist das so?

Antworten und Lösungsansätze weiß Harald Welzer, Soziologe, im Gespräch mit Oliver Buschek auf BR2. Titel: Wir sollten Raum für Nichtstun schaffen. (Leider ist dieser Podcast inzwischen nicht mehr verfügbar!)

Welzer verfolgt den Ansatz, das Leben vom Ende her zu denken, passend zu den Fragen: “Was für ein Mensch möchte ich gewesen sein?” & “Welches Leben werde ich am Ende geführt haben wollen?”

Hier der Link zum kompletten knapp 16-minütigen Gespräch. Hört’s Euch einfach mal an. Ihr könnt ja dabei was anders machen: die Küche, das Brot in der Mittagspause essen oder es sich irgendwo bequem machen und “nur” zuhören. Vielleicht sogar mit geschlossenen Augen?! Ganze 16 Minuten lang! Ein echter Luxus in unserer durchgetakteten Zeit ;-) !

Weitere Beiträge zum Thema:
Nichtstun – das kann man lernen.
“Nichtstun – weniger wollen” muss man sich leisten können.
Ankündigung Beitragsreihe “Entschleunigung”

Ein Gedanke zu „Raum für Nichtstun lassen – Weniger wollen

  1. Jeannette Klein

    Liebe Iris,
    beim studieren Deiner Zeilen ist mir bewusst geworden, in welchem selbstmörderischem Leistungskarussel wir uns bewegen und ich stelle mir die Frage “warum bis zum Ende meines Lebens warten, warum es nicht gleich ändern”!!!!! Luxus in den wahren Werten leben, Zeit für Familie, Freunde, ein gutes Buch, die Natur. Die anerzogenen Zwänge ablegen ständig produktiv sein zu müssen und sich ehrlich fragen, was brauche in notwendig und was ist reines Begehren….
    Herzlichst Deine Jeannette

    Antworten

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