Archiv für den Monat: Januar 2015

Gemeinwohl-Ökonomie: Wertewandel in der Wirtschaft

Es war Christian Felber, der erst vor wenigen Jahren (2009/10) den Begriff Gemeinwohl-Ökonomie prägte. Gemeinsam mit einer Runde von mehreren Unternehmern und Unternehmerinnen entwickelte Felber das Modell – basierend auf einem mit einhergehenden Wertewandel und Paradigmenwechsel – als Alternative zur kapitalistischen Marktwirtschaft und zur zentralen Planwirtschaft (Wikipedia).

Was ist die Gemeinwohl-Ökonomie?  Weiterlesen

Upcycling

Meine Blogseite „Warum dieser Name?“ beginnt mit dem Satz: „Wenn man etwas Neues beginnt, dann braucht es zwangsläufig auch neue Begrifflichkeiten.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass in den letzten Jahren – in denen die Notwendigkeit zu einem Paradigmenwechsel hin zum menschlichen Maß immer unausweichlicher zu werden scheint – immer mehr neue Wortschöpfung, verbunden mit neuen Wegen!, Ihren Platz im alltäglichen Wortgebrauch finden.

Neue Wege und Begriffe durch die wir auch die Möglichkeit bekommen, bestehende allgemein gebräuchliche Wörter und als selbstverständlich „richtig“ erscheinende Optionen, aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten zu können. Einer davon ist „upcycling„, den ich heute hier vorstellen möchte.  Weiterlesen

Das ist eine Geschichte über uns

Als Ergänzung zu der Geschichte Der Investmentbanker und der Mexikaner (→Eine Geschichte vom menschlichen Maß) folgendes Zitat von Tim Jackson, u.a. Autor von Wohlstand ohne Wachstum:

 And even, if we don’t want them (the products), we need to buy them. (…) Just to stay in the game. (…) That’s a story about us: People being persuaded to spend money on things we don’t need, to create impressions which won’t last, on people we don’t care about.

Und selbst wenn wir sie (die Produkte) nicht wollen, wir müssen Sie kaufen. (…) Einfach nur um weiter „mitspielen“ zu dürfen. (…) Das ist eine Geschichte über uns (die westlichen Industrienationen): Wir lassen uns überreden, Geld auszugeben für Dinge, die wir nicht brauchen, um kurzfristig Eindruck zu schinden bei Menschen, die uns eigentlich egal sind.

Das Zitat habe ich seinen Vorträgen An economic reality check und Prosperity without Growth (youtube) entnommen. (siehe auch →Besitz als Identitätsstifter). P.S. Wenn Ihr Tim Jackson im Suchfenster oben rechts eingebt, könnt Ihr noch weitere Beiträge dazu finden…

Gedanken zu unserem Menschenbild

Die Entwicklung „hin zum menschlichen Maß“ (→Blogbeiträge Warum der Untertitel ‘Hin zum menschlichen Maß’?, Auf der Suche nach dem rechten Maß), die sich in jedem Fall in den verschiedenen Ausprägungen der Postwachstumsökonomie wiederfindet, basiert in erster Linie eben auch auf einem entsprechend veränderten Menschenbild, auf dass ich in der Vergangenheit bereits in unterschiedlichsten Kontexten eingegangen bin.

Angesichts der momentanen Geschehnisse in der Welt bekommt es jetzt eine besondere Brisanz – jenseits der ökologischen Misere.  Weiterlesen

Iris

Januar 8, 2015

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Mit dem Attentat auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ wird weiter Öl auf ein Feuer geschüttet, das bereits gewaltig brennt! Und hier geht es bei weitem nicht nur um die Bedrohung der Meinungsfreiheit, denn die ist nicht nur durch solche durchgeknallten Attentäter gefährdet. Doch durch Gruppierungen wie PEGIDA, AfD etc. wird dies definitiv weiter befeuert und ganz sicher nicht verhindert!

„Wir müssen nichts so machen, wie wir’s machen,
nur weil wir’s kennen, wie wir’s kennen.
Wir können das vermeiden, in dem wir uns anders entscheiden.“
Die Sterne„, Hamburger Band

Die Menge ist groß, aber der Menschen sind wenige.
Diogenes (410 – 323 v. Chr.), altgriechischer Philosoph & Satiriker

Diogenes wird als ein mutiger und sehr eigenwilliger Mensch beschrieben. So hat er es gewagt, die großen Philosophen seiner Zeit zu kritisieren und bezichtigte Sokrates, Aristoteles und Platon einer weltfremden Lehre. Philosophie sollte nach seiner Meinung lebenspraktisch sein. 

Es wird beispielsweise erzählt, dass Weiterlesen

Müßiggang ist allen Geistes Anfang,
meinte Franz Werfel (1890-1945) in Anlehnung an das Bibelzitat.

In diesem Sinne wünsche ich Euch

ein entspanntes Neues Jahr 
mit so viel Gesundheit wie nötig und so viel Glück wie möglich.

Und – mit genügend Zeit für Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben!
Von Herzen, Iris

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