Das Menschenbild Maria Montessoris

Es mussten nun weitere zwei Jahre vergehen, seit dem Start meines Blogs, dass ich – nach der Beschäftigung mit zahlreichen ökonomischen und ökologischen Ansätzen zum Wertewandel und Umdenken – auf den pädagogischen Ansatz von Maria Montessori gestoßen bin. 

Um so erstaunlicher ist es, dass es so lange gedauert hat, postuliert doch Montessori im Kern genau das, was ich als gedankliche Basis meines GLÜCKSARCHE-Konzepts formuliert habe!

Nämlich, dass der Weg der Erkenntnis nur über die Sinne führen kann und dass geistiges Wachstum an die Entwicklung und Vervollkommnung der Sinneswahrnehmung gebunden ist. (Ganz ohne erhobenen Zeigefinger. In einer schönen angenehmen Umgebung.)

Es ist also wesentlich, so Montessori, physisches und geistiges Leben gemeinsam zu betrachten, denn nur im Miteinander von Geist, Seele und Leib (Hier findet sich der yogische Gedanke wieder!) kann sich der Mensch entwickeln.

Was für mich hier von besonderer Bedeutung ist, dass Montessori diesen Ansatz ganz speziell aus dem pädagogischen Blickwinkel sieht. Eingebettet in die Ansätze des Postwachstums, wie beispielsweise die Suffizienztheorie, die Tiefenökologie, die Gemeinwohlökonomie oder  die Postwachstumsökonomie, wird dieser Ansatz im Projekt GLÜCKSARCHE meines Erachtens noch in einem aktuellen und zukunftsweisenden gesamtgesellschaftlichen Kontext gestellt und kann so zu einer Bewusst-Seins-Entwicklung beitragen, die es ermöglicht, die Zukunft – im eigentlichen Sinn – ”Menschen-gerecht” zu meistern…

Meine Vorfreude auf die Realisierung wächst damit um so mehr!

Bleibt weiter menschlich!

Iris

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