Archiv der Kategorie: Denkanstöße

Corona (lateinisch) = Krone

Ironie des Schicksals: Bisher waren WIR es, die sich als Krone – als „Krone der Schöpfung“ – verstanden. Und haben wir nicht über Jahrhunderte diese Haltung „perfektioniert“? Doch genau diese Haltung hat uns nun konsequent in die jetzige Situation gebracht…. Denn wir haben eins bisher ganz offensichtlich nicht verstanden: Wir sind „nur“ – nicht mehr, aber eben auch nicht weniger – ein TEIL der Schöpfung. Doch die Wirklichkeit ist eine andere: Man. Die Lösung kann nur sein, wieder – mit mehr Rücksicht und Demut – im Einklang mit der Natur zu leben. Und davon sind wir momentan ganz offensichtlich Lichtjahre entfernt… (→ Vertreibung aus dem Paradies)

Menschen mit Zivilcourage – Moderne Helden

Wie schön wäre eine Gesellschaft, wenn wir keine Helden bräuchten, um einfach eine „vernünftige und normale“ – eine menschliche – Gesellschaft zu haben?
Aber es gibt keine Gesellschaft, die so selbstverständlich funktioniert, dass man nicht mehr sozusagen „den Finger krumm machen“ muss.
Jede Gesellschaftsform braucht ihre Helden, da ist sich der Sozialpsychologe Frey, Professor an der Ludwig Maximilian Universität in München, sicher:

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Plädoyer für eine gesunde Ernährung

Bereits vor mehr als 17 Jahren habe ich mich intensiv mit den Zusammenhängen von gesunder Ernährung und deren Auswirkung auf „das große Ganze“ beschäftigt.

Hier findet ihr meinen formatierungsmäßig doch schon etwas angestaubten, aber inhaltlich nach wie vor aktuellen Aufsatz. Ich habe ihn damals im Rahmen meiner Kurse in Schulen erstellt.

Er endet mit folgendem Epilog:

Ich würde mir wünschen, dass meine Ausführungen dazu beigetragen haben, die Tragweite einer „gesunden Ernährung“ zu erkennen und – nicht zuletzt – auch Lust darauf gemacht haben.
Ich hoffe, dass deutlich geworden ist, wie eine gesunde Ernährung des Einzelnen Auswirkung auf die Gesundung des Ganzen zur Folge hat. Gesunde Ernährung ist demzufolge auch im ethischen Sinne eine ganzheitliche und bewusste Ernährung.
Man muss nur die Initiative ergreifen! Denn eines ist klar: Nie waren wir Konsumenten aufgeklärter und einflussreicher als heute! Ich möchte daher mit einem Zitat von Oswalt Kolle schließen:
„Erst müssen sich die Menschen ändern, bevor sich das System ändert.

Seid menschlich!
Iris

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

Dies ist die Interpretation des lateinischen Ausspruchs „Sapere aude“ (wortwörtlich: „Wage es weise zu sein“) von Emmanuel Kant, den er 1784 zum Leitspruch der Aufklärung definierte.

Ein Satz – immerhin 235 Jahre alt – und heute wichtiger den je.

Seinen eigenen Menschen-Verstand benutzen und danach handeln, das ist es was wir brauchen.

Denn wir sind nicht nur selbst verantwortlich für das was wir tun, sondern auch für das was wir NICHT tun. Raus aus der Komfortzone – gedanklich UND faktisch.

Seid menschlich!

Iris

Ja, es gibt die Antworten!

Gerta Thunberg hat es massenfähig und mit klaren Worten ins Rollen gebracht: Eine Bewegung GEGEN den Klimawandel – FÜR einen Systemwandel, einen Paradigmenwechsel – hin zum menschlichen Maß.

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Die Antworten für einen Systemwandel sind ja bereits da und konkretisiert in bestehenden Konzepten wie die der

Sie alle liefern Lösungen für Gesellschaftsformen, die unseren Planeten retten und nicht zu letzt uns als Menschen.

All diese Lösungen können aber nur dann funktionieren, wenn wir unser Wertesystem reformieren:

  • Miteinander statt Gegeneinander. Die Wettbewerbsidiologie ruiniert ja nicht nur unser Klima…
  • Vermittlung allgemeingültiger menschlicher Werte statt religiöser (christlicher, muslimischer, jüdischer oder, oder, oder) Werte, die sowieso alle auf einem Grundwert basieren: dem der Nächstenliebe.
  • Inklusion statt Integration.

um nur einige Punkte zu nennen…

Bleibt menschlich!

Eure Iris

„Mach’ es wie Beppo, der Straßenkehrer!“

Beppo verrät im Buch „Momo“ von Michael Ende (→ bereits erschienener Blogbeitrag Das Phänomen der Zeitnot) seiner Freundin Momo sein Geheimnis, die Aufgaben, die ihm das Leben stellt – scheinen sie auch noch so unüberwindlich zu sein – freudvoll und zufriedenstellend, also „glücklich“, zu bewältigen. Er erklärt es am Beispiel seiner eigenen Arbeit als Straßenkehrer:

„Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man.“ […]“Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man beeilt sich immer mehr.  Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen.“[…]“Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.“[…]“Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.“[…]“Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste.“[…]“Das ist wichtig.“

Der Autor Michael Ende zitiert mit dieser Geschichte der Philosophie zahlreicher antiker und fernöstlicher Denker. In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal auf Eckhart Tolle und sein Werk „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ verweisen, der diese Philosophie sehr verständlich in die Neuzeit gewissermaßen für uns übersetzt hat.

Viel Spaß beim Lesen oder Hören (beide Bücher gibt es auch als Hörbücher) und natürlich auch beim Umdenken!

Iris

P.S. Und ganz im Sinne der Suffizienzidee ein Tipp: Wenn Du Dir die (Hör-)Bücher kaufen willst, kaufe sie doch gebraucht, z.B. auf booklooker, medimops, rebuy. Sie sind meistens so gut wie neu und es ist nicht extra für uns ein neuer Artikel produziert worden. Zudem ist es viel kostengünstiger. Auch ein wunderbarer Nebeneffekt.